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11. Januar 2017

Im Spannungsfeld: der internationale Gasmarkt

Die Konferenz „Internationaler Gasmarkt“ bewegt sich im Spannungsfeld zwischen zunehmender Unsicherheit auf der Nachfrageseite und einer Globalisierung des Handels. Erdgas gilt global als derjenige Energieträger mit dem größten Wachstumspotenzial. Aber die Wachstumschancen werden durch erneuerbare Energien und von Energieeffizienz unsicherer. Von der IEA kommt der Überblick. Der ehemalige der Grünen-Abgeordnete Hans-Josef Fell wird in einem „disenting view“ für ein Ende von Erdgas plädieren, Stoff für Diskussion. Die Wärme- und Kältestrategie der EU-Kommission ist aus Sicht vieler Marktteilnehmer auch eher Risiko als Chance, Marie Donnelly von der Kommission erläutert die Strategie. Die zukünftige Absatz- aber auch die Handelsentwicklung entscheiden mit, welche Infrastruktur noch benötigt wird. Kein Projekt ist so umstritten wie Nord Stream 2, Analysten zweier prominenter Think-Tanks, Kirsten Westphal (SWP) und Georg Zachmann (Bruegel) streiten auf der Konferenz. Der Nachmittagsteil ist der Marktdynamik gewidmet. Es gibt in Europa eine neue Diskussion über Hub-Integration, Fluxys ist da mittendrin und wird dies auf der Konferenz vertreten. Keith Martin der Handelschef von Uniper wird erläutern, warum denn nun LNG nach Europa kommt oder nicht kommt. Gas Natural Fenosa ist in Spanien stark im Small Scale LNG Geschäft und will dies ausweiten. Für Nordwesteuropa ein drängendes Thema ist das L-Gas Angebot, Jan Hoevers von Gasunie Transport Services erläutert den aktuellen Stand.

Zur Konferenz:

Teil 1

Teil 2

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