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01. März 2017

E-world Kongress 2016 – Plattform für Wissensaustausch und Diskussionen

Aktuelle Entwicklungen, rechtliche Rahmenbedingungen und digitale Lösungen: 25 Konferenzen und Seminare sorgten für einen intensiven Austausch der knapp 2.000 Teilnehmer des E-world Kongress 2017. Rund 150 hochkarätige Referenten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft informierten und diskutierten derzeitige Chancen und Herausforderungen der Energiewirtschaft – von internationalen Marktentwicklungen bis zu innovativen Geschäftsmodellen.

Internationaler Gasmarkt im Fokus

Das Spannungsfeld zwischen zunehmender Unsicherheit auf der Nachfrageseite und einer Globalisierung des Handels bewegt den Gasmarkt. Themenschwerpunkte der etablierten Internationalen Gasmarktkonferenz waren daher in diesem Jahr „Die Zukunft von Gas als Brennstoff“ und „ Märkte und ihre Dynamiken“. Einen Überblick der Rolle der Rolle von Erdgas bot Peter Fraser, Head of Gas, Coal and Power Markets bei der Internationalen Energieagentur. In einem Streitgespräch erläuterten Analysten zweier prominenter Think-Tanks, Kirsten Westphal (SWP) und Georg Zachmann (Bruegel) das Projekt Nord Stream 2. Am Nachmittag analysierte unter anderem Peter Abdo Managing Director & Global Head of Origination & LNG bei Uniper Global Commodities ob das Überangebot von LNG wirklich eintreten wird oder nicht.

Was bedeutet Digitalisierung für die Energiewirtschaft?

Unter dem Titel „Digitalisierung – Schöne, neue Welt?“ beleuchteten Experten die Chancen und Potentiale der Digitalisierung. Die umfassende digitale Transformation des Energiesystems und was dies für die Zukunftssicherung bedeutet, erläuterten Ute Redecker, Leiterin Digital Grid bei Siemens sowie Jens-Michael Peters, Head of Digital bei innogy und COO bei eprimo. Anforderungen an den digitalen Energieversorger der Zukunft präsentierte Stephan Preuss, Experte für Digitalisierung und Geschäftsführer von QUANTIC Digital. Namhafte Vertreter von Engie, Arvato Systems, Salesforce und eneco analysierten und diskutierten die Auswirkungen auf alle Geschäftsbereiche - von der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und veränderter Kundenbindung bis hin zum Vertrieb.

Die Stadt der Zukunft

Premiere feierte in diesem Jahr die Konferenz „Smarte Infrastrukturen für intelligente Städte“. Welche Lösungen zur urbanen Energie-Infrastruktur bereits bestehen und wie diese zusammenspielen, präsentierte Christoffer Greisen, Projekt Manager bei dem Pilotprojekt EnergyLab Nordhavn. Wie digitale Lösungen eine Smart City 2.0 schaffen können und den Wettbewerb „Digitale Stadt“, erläuterte Christian Kulick, Area Manager Smart Home & Smart City bei Bitkom. Nachhaltige Mobilität im öffentlichen Nahverkehr und Transparenz als Wegbereiter für Energieeffizienz standen zudem bei den Vorträgen von Bilfinger Efficiency und ABB im Brennpunkt.

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