aliunid setzt auf smarte Integration der Elektromobilität

Brugg (Schweiz), im Juni 2022. Die Anzahl der Elektroautos steigt rasant und damit auch der zusätzliche Strombedarf. 70 bis 90% der Besitzer:innen von Elektroautos laden ihr Fahrzeug zu Hause, was zu zusätzlichen Spitzenlasten am Abend führt. Eine zunehmende Verbreitung der Elektromobilität ohne entsprechende Massnahmen führt zu einer Überlastung vieler Verteilnetze. Das stellt die Netzbetreiber vor neue Herausforderungen.

aliunid bietet Verteilnetzbetreibern (VNB) umfassende Kompetenzen im Bereich Elektromobilität. So helfen spezifischen Zukunftsszenarien, Simulationen oder Monitoring von Verteilnetz und Ladestationen die Herausforderungen einzuordnen und die richtigen Massnahmen zu identifizieren, damit die Netze zukunftsfähig sind.

Angesichts der drohenden Überlastung stehen die Netzbetreiber vor der Wahl: Entweder sie müssen teure und ressourcenintensive Ausbaumassnahmen durchführen oder Anschlussgesuche für neue E-Ladestationen ablehnen. Bereits heute müssen Anschlussgesuche vereinzelt abgelehnt werden, was die Verbreitung der E-Mobilität bremst. aliunid schlägt eine intelligente Steuerung und Nutzung der bestehenden Infrastruktur vor. Dabei sollte der Grundsatz «Intelligenz vor Kupfer» gelten. So kann die Elektromobilität intelligent ins Stromnetz integriert werden.

Viele Netzbetreiber sind an Lösungen interessiert, die ein gezieltes Lademanagement auf Ebene Verteilnetz ermöglichen. aliunids Load-Management Lösung macht genau das: Durch einen übergeordneten Regelmechanismus wird das Ladeverhalten aller Elektroautos innerhalb eines Trafokreises kollektiv optimiert, um lokale Netzüberlastungen zu verhindern. Als Grundlagen dienen Echtzeitdaten zur Auslastung des Verteilnetz und über die Cloud-Schnittstellen zu Ladestationen.

Der Regelalgorithmus greift nur ein, wenn die Auslastung im Netz auch hoch ist. Das ermöglicht ein Lastmanagement, ohne die Besitzer:innen von Elektroautos unnötig einzuschränken.

Die Interaktion mit den Besitzer:innen von Elektromobilität ist entscheidend für die Akzeptanz einer solchen Lösung. Schlussendlich gehört Ladeflexibilität den Kund:innen. Sie werden über eine App direkt angesprochen, behalten die finale Entscheidungskompetenzen über ihre Ladeflexibilität und werden für die Zurverfügungstellung ihrer Flexibilität entsprechend vergütet. Diese Transparenz schafft die Grundlage für eine erfolgreiche und schnelle Integration der Elektromobilität in das bestehende Verteilnetz.

Weitere Informationen:www.aliunid.com

Ansprechpartner für Rückfragen:

Dr. David Thiel, CEO aliunid
Tel. +41 79 379 30 62; E-Mail: david.thiel@aliunid.com  

Claudia Lanz-Carl, CFO aliunid

Tel. +41 76 824 54 06; E-Mail: claudia.lanz-carl@aliunid.com

Über aliunid:

aliunid [all you need] ist ein digitales Energieversorgungsunternehmen (EVU). Das Schweizer Startup verzichtet auf eigene physische Infrastrukturen wie Netze, Trafos und Kraftwerke, sondern erbringt die Wertschöpfung mittels Echtzeitdaten, Konnektivität und der eigenen Schweizer Internet of Things (IoT)-Plattform. Als White-Label-Angebot für Energieversorger, Netzbetreiber und Energieproduzenten analysiert und steuert aliunid die Energieflüsse vom Haushalt über die Verteilkabine und den Trafo bis zum Kraftwerk. Dadurch kann das Energiesystem flexibel atmen, und eine erneuerbare, klimafreundliche Energieversorgung wird möglich.

Dr. David Thiel und Prof. Dr. Andreas Danuser haben aliunid im Frühling 2018 gegründet. Sie bringen ihre langjährige Erfahrung in ein interdisziplinäres Team von rund 20 Fachleuten zur Gestaltung der Energieversorgung von morgen ein. Das Schweizer Startup wurde für sein Engagement mit dem Energiewende Award 2021 ausgezeichnet und zählt als digitaler Anbieter unter mehr als 1700 untersuchten Energieversorgern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zur Spitze. aliunid wird vom Bundesamt für Energie, von der ETH Zürich, der Empa, der Berner Fachhochschule und der HES-SO Wallis, dem Forschungsprogramms Horizon 2020 der EU sowie seit August 2021 vom Technologiefonds der Schweizerischen Eidgenossenschaft unterstützt.

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