Moderne Wärmepumpentechnologie ermöglicht Wiederverwendung von Abwärme aus Kühlanlagen

Heizsysteme müssen langfristig elektrifiziert werden, wenn sie klimaneutral funktionieren sollen – soweit sind sich Politik, Wirtschaft und Verbraucher in Deutschland nahezu einig. Damit die damit einhergehende Transformation der Wärmeversorgung erfolgreich bewältigt werden kann, braucht es jedoch tragfähige Lösungen für das Stromproblem. Schließlich benötigen Wärmepumpen als elektrisch betriebenes Heizsystem eine enorme Menge an Strom, die spätestens nach dem geplanten Wegfall fossiler Brennstoffe jedoch knapp bemessen sein dürfte. Aus diesem Grund rücken zunehmend Lösungen ins Blickfeld von Verantwortungsträgern, die die Wärmepumpentechnologie mit dem Kreislaufgedanken kombinieren. Trane Exergy Wärmepumpen verwenden die Abwärme aus Abwässern oder auch Kühlanlagen effizient weiter. Die Technologie soll damit einen wertvollen Beitrag zur Dekarbonisierung des Wärmesektors leisten und gleichzeitig eine rentable Investition für Wirtschaft und kommunale Betreiber bieten.

Spätestens seit der Debatte um das von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck unterstützte Gebäudeenergiegesetz (GEG), sind Wärmepumpen bundesweit in aller Munde. Der Gesetzesentwurf hat die Elektrifizierung der Heizung als einen der zentralen Hebel auf dem Weg zu einer klimaneutralen Volkswirtschaft in den Fokus gerückt. Während Heizsysteme gegenwärtig noch in erheblichem Maße von fossilen Energieträgern abhängig sind, sollen diese bis spätestens 2045 deutschlandweit von grünem Strom angetrieben werden. Wärmepumpen werden damit sowohl im Gebäudebestand als auch bei Industrieprozessen eine entscheidende Rolle spielen. Während ein großer Teil der Bevölkerung noch mit Sorge auf die mit dem GEG einhergehenden Investitionskosten blickt, bietet moderne Technologie neben dem Einsparpotenzial für Emissionen auch Kosteneinsparungen, die Wärmepumpen zu einer rentablen Investition machen. Insbesondere kleine und mittelständische Betriebe sowie Betreiber kommunaler Einrichtungen können hier schnell profitieren.

Wärmepumpen nutzen Abwärme aus Kühlanlagen

Um sowohl die Energieversorgungssicherheit als auch die Rentabilität von nachhaltigen Heizungsanlagen zu gewährleisten, sollten Wärmepumpen also möglichst ressourcenschonend betrieben werden. Dies gelingt, indem sie in eine ökologische Kreislaufwirtschaft integriert werden, die gebrauchte Energie wiederverwendet und keine unnötigen Ressourcen verbraucht.

Die Trane Exergy Wärmepumpentechnologie ermöglicht genau dies. Sie können nicht nur auf bis zu 120 Grad Celsius aufgeheizt werden, sondern arbeiten effizient mit der Rückgewinnung von Wärme. Dank ihrer Heizkapazität von über 100 Grad Celsius können sie Öl- und Gaskessel in Gebäuden, Fernwärmeanwendungen und Industrieprozessen ersetzen. Die Geräte gewinnen beispielsweise Energie aus industriellen oder kommunalen Abwässern oder Industrieprozessen in einem Temperaturbereich von -20 bis +45 Grad Celsius. Darüber hinaus nutzt die Technologie auch Abwärme aus Kühlanlagen, die zur Warmwasseraufbereitung sowie als Ersatz für wertvolle Primärenergie eingesetzt wird. Diese Eigenschaft macht die Trane Exergy Wärmepumpe zu einer attraktiven Technologie, wenn es darum geht, die Dekarbonisierung der industriellen Wärmeversorgung voranzutreiben. Ein entscheidendes Vorhaben – entfällt gegenwärtig mehr als die Hälfte des Wärmeverbrauchs in Europa auf industrielle Prozesse. Hinzu kommt, dass aktuell etwa 66 Prozent der Wärmeenergie aus fossilen Brennstoffen stammen, während nur 13 Prozent auf erneuerbare Energien entfallen.

Trane versteht sich als Partner der Industrie in der globalen Dekarbonisierung. Mit der Gigaton Challenge hat sich Trane Technologies zum Ziel gesetzt, die CO2-Emissionen seiner Kunden bis 2030 um eine Milliarde Tonnen zu reduzieren.

Über Trane

Trane - von Trane Technologies (NYSE: TT), ein globaler Klima-Innovator - schafft komfortable, energieeffiziente Innenräume für gewerbliche und private Anwendungen. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.trane.de oder www.tranetechnologies.com.

Standnummer 5A135

Ansprechpartner für die Medien:

Geraldine Velner

+32 493282676

geraldine.velner@tranetechnologies.com

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