SIQENS Brennstoffzellen sichern Datenübertragung und Kommunikation im Katastrophenfall

Ein ausfallsicheres Kommunikationsnetz ist für die Wiederherstellung des Stromnetzes nach einer Störung oder einem Stromausfall von entscheidender Bedeutung. Insbesondere in Hinblick auf die aktuelle geopolitische Situation ist diese Thematik dringender denn je. So fallen mit dem Ausstieg aus der Kohleverstromung wichtige Eckpfeiler der Netzwiederaufbaukonzepte weg, während der Netzbetrieb sich durch den Ausbau der Erneuerbaren zunehmend dezentralisiert und einen steigenden Austausch von Prozessdaten fordert.

Maßnahmenkatalog der ÜNB stellt Dringlichkeit der krisensicheren Kommunikation dar

Als Reaktion auf die angepassten Rahmenbedingungen haben die vier Übertragungsnetzbetreiber im Oktober 2022 einen aktualisierten Maßnahmenkatalog auf Basis des "Network Emergency and Restoration Code" (EU 2017/2196) vorgelegt. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Verfügbarkeit einer ausfallsicheren Kommunikation zwischen den relevanten Akteuren entlang des Stromnetzes auf 72 Stunden auszudehnen.

Damit soll unter anderem die Sprachkommunikation zwischen Leitstellen, der Datenaustausch für Überwachung und Steuerung des Stromnetzes, sowie die erforderlichen Schalthandlungen im Übertragungs- und Verteilnetz schwarzfallfest gestaltet werden. Da eine autarke Energieversorgung über Batterien meist nur für einen begrenzten Zeitraum realisiert werden kann, kommen derzeit meist laute und klimaschädliche Diesel-Generatoren zum Einsatz.

Brennstoffzellen als technologische Alternative zu Dieselgeneratoren

Allerdings wächst der Druck, den Ausstoß von Emissionen mittelfristig deutlich zu senken. Brennstoffzellen sind auf dem besten Weg, Diesel-Generatoren im Bereich der Notstromversorgung zu verdrängen. Das hat auch praktische Gründe, denn Diesel ist nicht unbegrenzt haltbar. Bereit 2015 traf das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik in einer Analyse für Netzersatzanlagen dazu klare Aussagen:

In fast 60 Prozent der untersuchten Anlagen war der der gelagerte Brennstoff nicht mehr verwendbar. Denn: Diesel der Norm DIN 590 wird laut Biokraftstoffgesetz mit sieben Prozent Fettsäuremethylester veredelt und ist für einen Verbrauch innerhalb von 90 Tagen ausgelegt. Das heißt im Klartext: Der Kraftstoff ist nicht langzeitstabil und kann die entsprechenden Aggregate in vielen Fällen daher nicht mehr antreiben.

SIQENS bietet praxisbewährte Brennstoffzellenmodule für kritische Infrastruktur

Brennstoffzellen wie der SIQENS Ecoport nutzen Methanol, dessen hoher Wasserstoffgehalt zur Erzeugung elektrischen Stroms verwendet wird. Methanol ist langzeitstabil und kann auch nach vielen Monaten Lagerung problemlos verwendet werden. Damit ist eine Brennstoffzelle auch im Katastrophenfall blitzschnell einsatzfähig. Ja nach Konfiguration liefert ein Modul bis zu 1.500 Watt, durch Parallelschaltung können höhere Leistungen im Bereich von mehreren Kilowatt erzielt werden.

Insbesondere im Bereich ausfallsicherer Kommunikation nimmt die Nachfrage nach Brennstoffzellen stark zu. Das Münchner Unternehmen hat Anfang 2022 einen Großauftrag zur Lieferung von Brennstoffzellenmodulen zur Notstromversorgung kritischer Infrastruktur an einen renommierten Anbieter von Telekommunikations- und Sicherheitsdienstleistungen gewonnen. Derzeit befinden sich weitere Anlagen zur zuverlässigen Stromerzeugung in der Umsetzung.

Über SIQENS:

SIQENS, gegründet 2012 in München, ist ein führender Anbieter von Methanol-Brennstoffzellen und Technologie zur elektrochemischen Wasserstoffabscheidung (EHS). Die Methanol-Brennstoffzellenmodule des Unternehmens (Ecoport) kommen zur Notstromversorgung in sicherheitskritischen Anwendungen und Orten ohne Anbindung ans Stromnetz zum Einsatz. Auf Grundlage des patentierten Hochtemperatur-Polymerelektrolytmembran (HT-PEM) -Technologieportfolios für die Stromerzeugung bietet SIQENS Lösungen zur Abtrennung und Reinigung von Wasserstoff am Verbrauchsort aus verschiedenen Ausgangsgasen – beispielsweise aus Wasserstoffbeimischungen im Erdgasnetz oder Reformatgasen von Methanol und Biogas. Das SIQENS-Technologieportfolio adressiert die Herausforderung der Wasserstoffversorgung auf der letzten Meile: Dekarbonisierung von Stromerzeugung, Transport und Industrie durch Kostensenkung der Wasserstoffbereitstellung.

Pressekontakt:

SIQENS GmbH 

Leon Schwarzott

Landsberger Str. 318 D

80687 Munich

+49 89 452 44 63 0

presse@siqens.de         

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