Smart-Metering-Trends: EED schafft Mehrwert, Material bleibt knapp, Technologieoffenheit macht flexibel

Die Elvaco AB realisiert seit 1984 technologieoffene Komplettlösungen und Services, um Energiemessdaten zu erfassen, zu bewerten und zu präsentieren. Auf Basis ihrer langjährigen Erfahrung sieht Elvaco vier Trends für das Smart Metering.

EED schafft Mehrwert
Auf Basis der smarten Verbrauchserfassung werden Unternehmen neue Geschäftsmodelle entwickeln. Die Technik für die automatisierte Auslesung muss so oder so verbaut werden. Der Fokus wird sich verlagern, weg von dem Ziel, die gesetzlichen Mindestanforderungen der EED und FFVAV zu erfüllen, hin zur Generierung von gewinnbringenden Mehrwerten. Aus den vorliegenden und gegebenenfalls zusätzlich erhobenen Daten lassen sich wertvolle Informationen für die Verbraucher ziehen. Elvaco erwartet daher einen professionellen Service-Sektor für Daten. Auf der diesjährigen E-World präsentiert Elvaco AB gemeinsam mit der m2m Germany GmbH eine Showcase für die smarte Fernauslesung: Die Besucher erleben am Stand 5-312 in einer Live-Demo, wie Messwerte ausgelesen und die Zählerstände auf die m2m-eigene Ausleseplattform am Nachbarstand übermittelt werden. Hierfür hat Elvaco einen Landis+Gyr Wärmezähler mit einem LoRaWAN-Zähler-Funkmodul CMi4110 ausgestattet. Gezeigt wird so der einfache Aufbau einer Infrastruktur für die Fernauslesung, aber auch die einfache Integration in eine vorhandene Infrastruktur.

Mehr Sicherheit für Daten
Die Gefahr von Cyber-Angriffe steigt. Gleichzeitig wird mit komplexeren IT-Infrastrukturen auch der Schutz der Daten aufwändiger. Besonders gefährdet sind Rechenzentren der Versorgungsunternehmen, da hier Daten vieler tausender Endverbraucher liegen. Mit dem IT-Sicherheitsgesetz 2.0 stehen Veränderungen für den Schutz kritischer Infrastrukturen an. Bei der Auswahl von Hardware, Software und externen Dienstleistern müssen Versorgungsunternehmen höchste Anforderungen stellen. Bereits die Ebene der Zähler und Geräte muss auf dem aktuellen Stand der Technik sein, damit eine Mindesthürde gegen Angriffe vorhanden ist. Das ist im Grunde kein neues Thema. Es bekommt jedoch in der Energiewirtschaft und in der Arbeit mit den Verbrauchern mit der Verpflichtung zur monatlichen Auswertung eine deutlich höhere Relevanz als bei einer jährlichen Rechnungslegung.

Frühzeitig planen
Versorgungsunternehmen müssen rasch handeln, um die Verfügbarkeit von Material sicherzustellen. Weltweit haben sich die Produktionsbedingungen verschlechtert und Prozessaufwendungen erhöht. In der Folge ist der Output bei elektronischen Bauteilen wie Chips für die Sensorik gesunken. Gleichzeitig steigt die Nachfrage aufgrund aufgestauter Investitionen oder gesetzlicher Rahmenbedingungen wie der EED. Diese Lage wird mindestens noch das ganze Jahr 2022, eventuell sogar bis 2024 bestehen bleiben. Denn eine Erhöhung der Kapazitäten, etwa durch den Bau neuer Produktionsstätten, dauert ein Jahr oder länger. Die Lösung für Unternehmen liegt darin, frühzeitig zu planen und sich die benötigten Komponenten langfristig zu sichern.

Technologieoffenheit
Welche Lösung für die Funkübertragung zum Einsatz kommt, hängt von den spezifischen Anforderungen und Rahmenbedingungen ab. Versorgungsunternehmen sollten offen bleiben, um die ideale Technologie für die jeweilige Anforderung einsetzen zu können. Die FFVAV sieht zahlreiche Bedingungen für die Verbrauchserfassung vor: Die Geräte müssen zum Beispiel interoperabel sein. Dies lässt sich aktuell bei den gängigen Metering-Technologien wie LoRaWAN, NB IOT und auch wM-Bus (OMS) problemlos erreichen. Es empfiehlt sich beim Smart Metering Zähler und Kommunikation getrennt zu betrachten, um technologieoffen zu sein. So bleiben Versorger flexibel und können sich zukünftigen Anforderungen anpassen. Zum Beispiel können reine Kommunikationsmodule in vielen Zählern – auch nachträglich – eingesteckt werden. Je nach aktuellem Zielszenario kann man die entsprechende Technologie anwenden.

Ansprechpartner
Elvaco AB, Thomas Nickel, Area-Manager DACH
Halle 5, Stand 312

Pressekontakt
Sabrina Ortmann, Elvaco AB
Tel.: +49 (0)30 549 092 40
E-Mail: press@elvaco.com

Bildunterschrift: Aus vorliegenden Verbrauchsdaten lassen sich wertvolle Informationen ziehen, zum Beispiel für eine kostenpflichtige personalisierte Energieberatung (Grafik: Elvaco AB)

Über Elvaco
Die Elvaco AB realisiert seit 1984 technologieoffene Komplettlösungen und Services für die Erfassung, Bewertung und Präsentation von Energiemessdaten in Gebäuden und industriellen Anlagen. Typische Anwender sind Versorger, Messdienstleister und Industrieunternehmen. Auf Basis der erzeugten Daten erhalten diese verlässliche Entscheidungsgrundlagen für ein optimiertes und umweltbewusstes Energiemanagement. Das Angebot reicht von Zählern und Sensoren bis hin zu cloudbasierten Systemen und zugehörigen Dienstleistungen. Zusätzlich ist Elvaco Experte im Bereich Energy Connectivity und spezialisiert auf die Entwicklung und den Einsatz von Meter Connectivity Modules (MCM) für Wärme-, Wasser-, Elektrizitäts- und Gaszähler.
Als eines der ersten Unternehmen ist Elvaco vor über 30 Jahren in die smarte Energiemessung eingestiegen. Heute beschäftigt das Unternehmen mehr als 60 Mitarbeitende. Über 2.000 Kunden weltweit nutzen die Produkte und Services in den Bereichen Energieeffizienz, -analyse und -verarbeitung, Nah- und Fernwärme, Wasserversorgung, Gebäudeautomation, Elektrizität und Gas. Die Elvaco GmbH mit Sitz bei Nürnberg ist ein Tochterunternehmen der Elvaco AB und betreut mehr als 50 Kunden im DACH-Raum. Dazu gehören die GWF MessSysteme AG, die ICM-Technologies GmbH, die Landis+Gyr AG und die Netz Leipzig GmbH. Weitere Informationen unter www.elvaco.se/de

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