Neue Geschäftsfelder für Mobilitätsdienstleister und Herausforderungen für Unternehmen, Netzbetreiber und Kommunen

Die Verkehrswende nimmt weiter an Fahrt auf: Seit im Jahr 2018 erste Fahrverbote für Diesel in den Innenstädten Realität geworden sind, wirkt neben dem Aspekt des Klimaschutzes ein weiterer Impuls in Richtung Transformation des Verkehrssektors. Um Emissionsgrenzwerte zu erreichen werden konventionelle Mobilitätsformen und Antriebe revidiert und neue Mobilitätsdienstleistungen implementiert. Der Elektromobilität als emissionsarmer Antriebsform kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Wo Energie- und Mobilitätswende aufeinandertreffen, entstehen Potentiale für neue Geschäftsmodelle und Lösungen für bestehende Herausforderungen. Die neuen Mobilitätsinfrastrukturen müssen nicht nur ausreichend vorhanden sein, sondern auch dezentral, vernetzt, steuerbar und am richtigen Ort. Unternehmen, Netzbetreiber, Kommunen und sonstige Akteure vor Ort sind gefordert die passenden Lösungen gemeinsam zu entwickeln. Insbesondere neue Quartiere bieten dabei Spielraum, um innovative Ansätze für Mobilität und Energieversorgung zu entwickeln und im Rahmen der Planungspraxis zu implementieren.

Auf Kundenseite steht der „Dschungel“ an Abrechnungsmodellen für Ladevorgänge im Kontrast zum Wunsch nach Klarheit und Einfachheit. Gefordert sind daher nutzerfreundliche und gleichzeitig wirtschaftlich tragfähige Produkte, um die unterschiedlichen Zielgruppen abzuholen, damit neue Mobilitätsdienstleistungen in der Fläche Erfolg haben. Unternehmen, die ihren Fuhrpark umrüsten stehen vor der Herausforderung, ihre Ladeinfrastruktur zu planen, Last- und Lademanagement zu betreiben und die Fallstricke bei gleichzeitiger Eigenversorgung und einer erforderlichen Abgrenzung von Strommengen zu vermeiden.

Der Workshop am 06.02.2019 verbindet einen fundierten Überblick zum aktuellen Rechtsrahmen mit konkreten Handlungsoptionen für die operative Umsetzung. Er richtet sich an Führungskräfte und Mitarbeiter in Unternehmen, die innovative Mobilitätsformen in der Praxis umsetzen. Zielgruppe sind dabei sowohl Energieversorger, Mobilitätsdienstleister, Immobiliengesellschaften, als auch Kommunen und Unternehmen, die an ihrem Standort auf E-Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur umrüsten.

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